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Verstrahlte Friedensfahrt – Die Schicksalsfahrt des Olaf Ludwig

Eine Film von Christoph Peters für die mdr- Sendereihe „ECHT“.

Die Nachricht von der Katastrophe in Tschernobyl wird in der DDR geheim gehalten. In der DDR soll alles weitergehen wie gewohnt – so auch das Training für die 39. Friedensfahrt. „Echt“ trifft exklusiv die beiden DDR-Fahrer Olaf Ludwig und Mario Kummer und fragt nach, wie sie jene Tage erlebten. Sie erinnern sich an ein gespenstisches Kiew. Frauen mit Geigerzählern, Tankwagen, aus denen die Straßen regelmäßig mit Wasser abgespritzt werden und die Empfehlung, Kinder nicht draußen spielen zu lassen.

„Echt“ trifft Ekkehard Welz, damals Vizekonsul in Kiew. Anfang Mai nimmt der promovierte Ingenieur auf eigen Faust Messungen an Autos, Straßen und Menschen vor und lässt an die Radmannschaft ausrichten: „Alles bestens, null gesundheitliche Gefährdung.“ Also Glück gehabt? Bleibt die entscheidende Frage: Wie gefährdet waren Olaf Ludwig und seine Teamkollegen wirklich? „Echt“ fragt nach bei Leuten, die es wissen müssen: Beim Bundesamt für Strahlenschutz.

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