+49 176 240 10 130 ferenc@fs-medienservice.de
Seite auswählen

Geheime Waffen – Minenproduktion in der DDR

Eine ECHT-Sendung von Dirk Schneider.

Kamera: Marc Voigt

Etwa 33.000 Minen werden heute noch allein in Thüringen an der ehemaligen innerdeutschen Grenze vermutet. Auf ca. 25 Kilometern werden gar 42 Flächen immer noch mit einem „erhöhten Restrisiko“ eingestuft.

Exklusiv bei „Echt“ spricht Chemieingenieur Gerhard Wölfer über die Entwicklung heimtückischer Minen in der DDR. Er tat Dienst in der geheimen Waffenproduktion der DDR. Sein Dienstort: Oranienbaum in Sachsen-Anhalt, die ehemalige Senfgas-Fabrik der Nazis, das spätere Munitionswerk der NVA. Eines der Kernprodukte dort: Tretminen und Selbstschussanlagen für die innerdeutsche Grenze – darunter auch die berüchtigte Splittermine SM 70.

Gerhard Wölfer arbeitet 30 Jahre lang, bis 1992 in der streng bewachten Waffenfabrik Oranienbaum. Er hat alles miterlebt. Minutiös erzählt er, wie die Minen in der DDR konzipiert, entwickelt, perfektioniert und schließlich an der unüberwindlichsten Grenze der Welt vergraben worden sind – einzig mit dem Ziel, jeden Fluchtversuch zu verhindern. Sie hatten viel zu tun in dem Werk: Ca. 1,3 Millionen Minen wurden an der innerdeutschen Grenze verlegt.

Diese Sendung in der mdr-Mediathek ansehen